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Der Verbund COSYCONET im Kompetenznetz Asthma und COPD

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) stellt nach wie vor eine große Herausforderung für die medizinische Praxis dar. Denn bei der COPD betreffen die morphologischen und funktionellen Veränderungen oft nicht nur die Lunge, sondern es bestehen darüber hinaus klinisch relevante Komorbiditäten. Der Zusammenhang dieser Begleiterkrankungen mit der COPD und die sich ergebenden Wechselwirkungen werden möglicherweise durch eine systemische Entzündung vermittelt.

Dies ist die Ausgangslage für den Verbund COSYCONET, der insgesamt 7 Teilprojekte (TP) umfasst. Dabei steht COSYCONET für German COPD and Systemic Consequences - Comorbidities Network.

Ziel des Teilprojekts 1 ist es, mit Unterstützung pneumologischer Fachkliniken und Universitätsabteilungen sowie niedergelassenen Pneumologen eine nationale COPD-Kohorte aufzubauen, die als Ausgangsbasis für ein langfristiges Follow-up sowie vielfältige Spezialstudien dienen kann. Diese groß angelegte, multizentrische Kohortenstudie umfasst ca. 2.800 Patienten mit allen Schwergraden der COPD. Sie besitzt den Status einer „Nationalen COPD-Kohorte“. Die Patienten wurden mit einem breit gefächerten Instrumentarium zunächst bei einer ersten Visite untersucht. Weitere Untersuchungen erfolgen 6, 18, 36 und 54 Monate danach. Die einzelnen Untersuchungen wurden bereits in anderen Studien erfolgreich eingesetzt oder sind Bestandteil neuer Empfehlungen zur Charakterisierung von Patienten mit kardiopulmonalen Erkrankungen.

Die Untersuchungen haben zum Ziel, neben der Lungenfunktion das individuelle Muster der Komorbiditäten wie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Osteoporose, den metabolischen und mentalen Status sowie die körperliche Leistungsfähigkeit und Aktivität möglichst weitgespannt zu erfassen. Zusätzlich werden Blutproben gewonnen und in einer Biobank (TP4) gelagert und analysiert, um Marker der systemischen Entzündung und der Alterung sowie organspezifische Marker zu bestimmen. Darüber hinaus werden - soweit unabhängig von der Studie verfügbar – CT-Bilder mittels semi-quantitativer Analyse ausgewertet (TP5).

Die erhobenen Daten werden mit denen zweier populationsbezogener Kontrollkohorten, KORA (TP2) und SHIP (TP3) verglichen. Gesundheitsökonomische Analysen (TP6) runden die Untersuchungen ab.
 

Sprecher C0SYCONET

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Prof. Dr. med. Claus Vogelmeier
Philipps-Universität Marburg
Abteilung für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie
Anschrift: Baldingerstraße
35043 Marburg
Telefon: 06421 5866451
Fax: 06421 5868987
E-Mail: 

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