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Teilprojekt 7 zurück

Functional Imaging (Funktionelle Bildgebung)

Das Teilprojekt 7 setzt die Arbeit des Forschungsverbundes Asthma-MRI fort und wird weiter von Heidelberg aus organisiert und koordiniert.

Hintergrund

In der Diagnose und Behandlung von COPD ist der Lungenfunktionstest (Lufu, LFT) eine anerkannte und standardisierte Methode. Er gilt bislang als das Verfahren der Wahl, kann aber als Atemtest nur die Störungen der Lungenfunktion messen. Es bedarf daher zusätzlich der Röntgenaufnahme oder modernerer Verfahren, um die zugrunde liegenden Schäden an der Lunge und den Atemwegen darstellen zu können.

Vielversprechend ist die hochauflösende Computertomographie (CT), die detaillierte Bilder von der Lunge und den Bronchialwänden liefert. Eine Standard-CT kann das Organ in seiner Größe, Lage, Form und Struktur exakt darstellen. Welche Auswirkungen die Veränderungen der Lungenstruktur auf die Funktion des Organs haben, kann anhand der CT jedoch nur geschätzt werden. Auch kann dieses Verfahren nicht beliebig oft eingesetzt werden, da es Röntgenstrahlen nutzt.
 
Hier beginnt die Herausforderung an die zukünftige Radiologie der COPD:
 
Gesucht werden Methoden, um lokale Veränderungen der Lunge in Struktur UND Funktion zu erfassen. Als strahlungsfreies bildgebendes Verfahren wurde daher die Magnetresonanztomographie (MRT) der Lunge entwickelt.
Der Vorteil der MRT ist, dass sie ohne Röntgenstrahlen arbeitet und gleichzeitig die Erfassung von regionalen Funktionsparametern (Durchblutung und Belüftung) der Lunge und anderer Funktionsparameter (Atemmechanik und Herzfunktion) erlaubt.

Studie

Unsere in Cosyconet eingebettete Studie „Image-Based Structural and Functional Phenotyping of the COSYCONET Cohort using MRI and CT (MR-COPD)“ soll den Nachweis erbringen, dass die strahlungsfreie MRT die CT bei der Charakterisierung der COPD ersetzen kann, um zukünftig in der klinischen Routine Einsatz zu finden.

625 Patienten, die bereits an COSYCONET teilnehmen, werden eingeladen, in ihrem Studienzentrum sich einmal im niedrig dosierten (Lowdose) CT und einmal im MRT nach erprobten und standardisierten Protokollen untersuchen zu lassen. Die so entstehenden Aufnahmen werden pseudonymisiert (ohne die Namen der teilnehmenden Patienten) an die zentrale Bilddatenbank (TP5) zur wissenschaftlichen Auswertung und Archivierung geschickt.

Nutzen

Die Cosyconet-Patienten tragen mit ihrer Teilnahme an dieser Studie nicht nur wesentlich zu neuen Erkenntnissen in Entstehung, Erscheinungsform und Behandlung der COPD bei, sondern können auch persönlich von der bestmöglichen Untersuchung und Erfassung ihrer eigenen Erkrankung profitieren.
Auf der Basis der individuellen COPD-Erscheinungsform (Phänotyp) wird im besten Sinne der „personalisierten Medizin“ eine individuelle Anpassung der bestmöglichen Therapieoption ermöglicht. Gleichzeitig können ineffektive Behandlungsansätze, die mit unnötigen Belastungen des Patienten, Nebenwirkungen und Kosten einhergehen, vermieden werden. In Zukunft wird dann sogar die Möglichkeit bestehen, die CT durch die MRT zu ersetzen und die Strahlenexposition für COPD Patienten und die gesamte Bevölkerung zu reduzieren.

 
 

Projektleiter

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Prof. Dr. med. Jürgen Biederer
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5638741
Fax: 06221 564826
E-Mail: 

Co-Investigator

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Dr. med. Bertram Jobst
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnotische und INtervetnionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5637834
Fax: 06221 564826
E-Mail: 

Projektmitarbeiterin

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Dr. med. Monika Dadrich
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5636527
E-Mail: 

Projektmitarbeiterin

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Kerstin Burmester
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5638741
Fax: 06221 564826
E-Mail: 

Projektmitarbeiterin

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Julia Schliebus
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5635240
Fax: 06221 564826
E-Mail: 

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