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Teilprojekt 5 zurück

Bilddatenbank

Für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ist die Computertomographie (CT) zurzeit das bildgebende Verfahren der Wahl. Sie ermöglicht eine Fein-Analyse der Atemwege und des Lungengewebes. Anhand der CT kann der Radiologe unterscheiden, ob die Auffälligkeiten hauptsächlich in den Atemwegen oder in einer Zerstörung des Lungengewebes (Parenchym) begründet liegen. Nach dem überwiegend vorhandenen Erkrankungsmuster (Phänotyp)  können die COPD-Patienten dann verschiedenen Gruppen zugeordnet werden, die von ganz unterschiedlichen Therapien und Medikamenten profitieren.  In einem ersten Schritt wurden in der COSYCONET-Kohortenstudie bereits vorhandene Thorax-CT von möglichst vielen Teilnehmern gesammelt und ausgewertet.

Die Bilddatenbank in der ersten Förderperiode des Kompetenznetzes Asthma und COPD

Während der ersten Förderperiode von 2009 bis 2012 wurde die Bilddatenbank für bereits vorhandene CT- Aufnahmen von Patienten der Cosyconet-Studie in Heidelberg aufgebaut. Dafür sind alle Teilnehmer gezielt nach CT-Aufnahmen aus den letzten fünf Jahren gefragt worden. Pseudonymisiert, d.h. ohne den Namen der Patienten, und auf CD gebrannt, erhielt die Bilddatenbank diese Aufnahmen zur Software-basierten Auswertung. 160 Datensätze konnten auf diese Weise bis Ende Juni 2012 bereits ausgewertet und gespeichert werden.

Perspektiven und Ziele in der zweiten Förderperiode

Die zweite Förderperiode des Kompetenznetzes ab dem 1. Juli 2012 sieht die Fortführung der bisherigen Tätigkeit und eine Erweiterung des Aufgabenspektrums für die Bilddatenbank vor. In Zukunft wird die Bilddatenbank auch die Auswertung und Archivierung der CT- und MRT- Aufnahmen aus der neuen Substudie übernehmen (Teilprojekt 7).

Daraus definieren sich die Hauptaufgaben der Bilddatenbank:
  1. Etablierung eines zentralen Archivs für CT-und MRT aus Teilprojekt
  2. Integration als Bestandteil des Registers der COSYCONET-Kohortenstudie.
  3. Zentrale, unabhängige Definition der COPD - Phänotypen als eine entscheidende Information zur Charakterisierung der Kohorte.
  4. Evaluation einer software-basierten, quantitativen Auswertung im Vergleich zur visuellen, qualitativen bzw. semi-quantitativen Analyse.
  5. Entwicklung von Empfehlungen und Standards für Indikation, Technik, Befundung und die quantitative Auswertung von CT und MRT bei Patienten mit COPD.

Mit dieser Zielsetzung leistet die Heidelberger Bilddatenbank Pionierarbeit und bildet den Grundstein für den Aufbau eines zentralen Analyse- und Achivierungszentrums in der Plattform Imaging des deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL).
 

Projektleiter

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Dr. med. Bertram Jobst
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5637834
Fax: 06221 564826
E-Mail: 

Projektmitarbeiter

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Dipl.Inf. Iven Fellhauer
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5635159
Fax: 06221 564826
E-Mail: 

Projektmitarbeiterin

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Dr. med. Johanna Mayer
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5638364
E-Mail: 

Projektmitarbeiterin

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Julia Schliebus
Universitätsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Anschrift: Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 5635240
Fax: 06221 564826
E-Mail: 

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