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Aufbau, Etablierung und Betrieb einer Biomaterial Datenbank (BMB)

Im Rahmen des Kompetenznetzes Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ist die BMB ein integraler Bestandteil, welcher Patientenmaterial in anonymisierter Form von beteiligten Studienzentren sammelt, standardisiert aufbewahrt und beteiligten Wissenschaftlern zur Verfügung stellt. Die Kapazität der BMB ist so ausgelegt, dass bereits zu Beginn Material von mehr als 5000 Patienten aufbewahrt werden kann. Da das wesentliche Ziel von COSYCONET die Erforschung von Begleiterkrankungen der COPD ist, werden unterschiedliche Arten von Patientenproben wie beispielsweise Blut, Urin und Rachenspülwasser gesammelt.

Standardisierte Protokolle (SOPs), die den Ablauf bei der Blutentnahme, der Aufbewahrung und dem Versand der Proben beschreiben, werden an die beteiligten Studienzentren ausgegeben, um eine identische Qualität der Proben zu gewährleisten. Die Proben werden dann in anonymisierter Form an die BMB geschickt. Dort erfolgt die Aufarbeitung, Katalogisierung und Lagerung der Proben. Die Nukleinsäure-Extraktion wird dabei von einem Roboter übernommen, der mit wenigen manuellen Eingriffen in der Lage ist, die Konzentration zu normieren und die Proben zur weiteren Aufbewahrung in mehrere Proben zu teilen. Alle Prozesse innerhalb der BMB sind durch SOPs definiert und qualitätskontrolliert. Der Betrieb der BMB erfolgt nach den aktuellen Konzepten der Technologie- und Methodenplattform für die medizinische Forschung e. V. (TMF).

Die eingesetzte Datenbank ermöglicht zuverlässig die Identifikation und Herausgabe von Proben, deren Identität nochmals durch einen Barcode verifiziert wird. Die Datensicherheit der BMB wird durch regelmäßige Backups auf externe Medien und einer stringenten Zugriffskontrolle mit unterschiedlichen Benutzerrechten gewährleistet.

Der Aufbau und Betrieb einer BMB ermöglicht durch die Sammlung unterschiedlicher Patientenmaterialien die Erforschung der systemischen Konsequenzen der COPD und anderer Fragestellungen bei obstruktiven Lungenerkrankungen.
 

Projektleiter

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Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für innere Medizin V, Pneumologie
Anschrift: Kirrberger Straße 1
66424 Homburg/Saar
Telefon: 06841 1623600
Fax: 06841 1623602
E-Mail: 

Co-Investigator

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Prof. Dr. med. Claus Vogelmeier
Philipps-Universität Marburg
Abteilung für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie
Anschrift: Baldingerstraße
35043 Marburg
Telefon: 06421 5866451
Fax: 06421 5868987
E-Mail: 

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